HUYSMANS Joris-Karl: Die Kathedrale, Chartres – ein Roman


HUYSMANS Joris-Karl: Die Kathedrale, Chartres – ein Roman

Artikel-Nr.: ISBN 978-3-87410-033-5
24,95
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HUYSMANS Joris-Karl: Die Kathedrale, Chartres – ein Roman, Fadenheftung, Klappenbroschur, 431 Seiten, München 2009, P. Kirchheim-Verlag, München
 
»Und über der gleichgültig gewordenen Stadt wachte allein die Kathedrale und bat um Gnade für die Gefühlskälte und Glaubenslauheit der Bürger, reckte ihre beiden Türme wie zwei Arme in den Himmel, formte mit ihren Glockentürmen zwei gegeneinandergelegte, gefaltete Hände mit gestreckten Fingern und erinnerte so an die Geste, die die Bildhauer früherer Zeiten den Heiligen und den toten Kriegern auf ihren steinernen Sarkophagen verliehen haben.«
 
Der mittelalterlichen Kathedrale, diesem »Gedicht in Stein«, sucht Huysmans sein Geheimnis abzuringen und erschließt sich und dem Leser dabei die Welt des Mittelalters, den Geist einer Epoche. In diesem Sinn ist »Die Kathedrale« ein Buch der Sammlung, der Höhepunkt der spirituellen Autobiographie eines modernen Mystikers. Kunsthistorisches Kompendium, gelehrtes Werk und Roman in einem, ist es Dokument eines Kampfes um Seelenfrieden in einer heillosen Welt. Es ist eine Kathedrale aus Worten.
 
Joris-Karl Huysmans, am 5. Februar 1848 in Paris geboren und am 12. Mai 1907 dort gestorben, war von 1866 bis 1898 Beamter im Ministerium des Innern. Vom Naturalismus kommend, wandte er sich nach intensiver Beschäftigung mit dem Okkulten dem Katholizismus zu. Er konvertierte 1892 und versenkte sich in die mystische Symbolik des katholischen Kultus. Der im Jahr 1898 erschienene Roman »Die Kathedrale« ist das bedeutendste Buch seiner katholischen Periode.
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